Biografie:

Barbara Wendelken wurde 1955 in Schwanewede bei Bremen geboren. Nach Beendigung der Realschule besuchte sie die Höhere Handelsschule. Ein Beruf wurde allerdings nicht daraus. Stattdessen entschied sie sich, eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zu machen. Bis 1995 war sie in diesem Beruf tätig, zuletzt sechs Jahre auf einer Früh- und Neugeborenenintensivstation. Anfang der Neunziger begann sie zu schreiben. Sehr schnell wurde klar, dass sie Schreiben zu ihrem Beruf machen wollte. Nach einer kurzen Tätigkeit in einem Buchladen ist sie seit 1995 als freie Autorin tätig.

(So fing alles an: Aufsatz von 1969)

Barbara Wendelken ist Mitglied im VS und im Syndikat. 1998 gehörte sie zu der Jury, die den GLAUSER (Autorenpreis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres) vergeben hat. Von 1999 bis 2010 war sie Jurysekretärin des MARTIN (HANSJÖRG MARTIN KINDER- UND JUGENDKRIMIPREIS, Autorenpreis für den besten deutschsprachigen Kinderkrimi). Ebenfalls 1999 wurde ihre Erzählung "Wagenbach" mit dem zweiten Platz beim Ellwanger Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie für ihr Buch "Und alles wegen Laura" den Literaturpreis "Das neue Buch" vom Verband deutscher Schriftsteller (VS), Landesverband Niedersachsen/ Bremen.


Die zehn meistgestellten Fragen nach Schullesungen:  

 

Wie alt sind Sie?

Ich bin 1955 geboren – könnte also schon eure Großmutter sein.

 

Macht Bücher schreiben Spaß?

Für mich ist das der schönste Beruf der Welt.

 

Woher haben Sie Ihre Ideen?

Die Geschichten purzeln einfach so in meinen Kopf, ich brauche sie nur aufschreiben. Ganz selten quäle ich mich, weil eine Geschichte nicht weitergehen will. Aber irgendwie kriege ich es dann doch hin. Manchmal träume ich auch einen Geschichtenanfang. Oder ich lese etwas in der Zeitung, das mich zu einer Geschichte inspiriert. Auf jeden Fall ist fast alles ausgedacht.

 

Sind Sie verheiratet?

Ja, ich habe einen Mann, der Lehrer an einer Förderschule ist, drei erwachsene Kinder und drei zuckersüße Enkelkinder.

 

Welches ist Ihr Lieblingstier?

 

Ich mag fast alle Tiere gern. Am liebsten Pferde. Aber reiten kann ich nicht.  

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht schreiben?

Ich lese immer noch sehr viel und gern, ich arbeite in meinem Garten und ich koche leckere Sachen, am liebsten Pasta in allen Variationen. Der Fernsehapparat läuft bei mir so gut wie nie.

 

Schreiben Sie den ganzen Tag?

Nein, meistens arbeite ich nur vormittags. Ich kann nämlich am besten schreiben, wenn keiner im Haus ist. Aber wenn mir im Verlauf des Tages noch eine gute Idee kommt, setze ich mich sofort an den Computer und halte sie fest. Falls ich nicht zuhause bin, schreibe ich meine Spontaneinfälle in ein Heft.

 

Passiert es auch mal, dass Sie nicht weiterkommen?

Aber ja. Dann lasse ich den Text für eine Weile ruhen, gute Einfälle kann man nämlich nicht erzwingen. In Ausnahmefällen kann so eine Pause Monate dauern. Aber irgendwann fällt mir ein, wie die Geschichte weitergehen muss.

 

Schreiben Sie lieber für Kinder oder für Erwachsene?

Mir macht beides viel Spaß. Aber weil ich vom Schreiben lebe, richte ich mich danach, was die Verlage bei mir "bestellen". Im Moment liegt mein Hauptbetätigungsfeld auf dem Gebiet der Kinderliteratur.

 

Wie lange wollen Sie noch schreiben?

Bis mir nichts mehr einfällt. Aber das kann ich mir im Moment gar nicht vorstellen. Auf meiner Festplatte sind noch sehr viele Ideen gespeichert, die sehnsüchtig darauf warten, ein Buch zu werden.

 

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 So fing alles an (Aufsatz von 1969):